Vitamin D

 

Morbus Crohn ist eine in den sonnenärmeren Ländern häufige Darmerkrankung.

Eine Darmentzündung. Mit blutigen Durchfällen.

 

Und da wir die Ursache nicht kennen, auch nur schwer zu behandeln.

 

Wie viele junge Menschen habe ich an der Universität Erlangen trotz Cortison, trotz Chemotherapie daran leiden sehen ...

Jetzt scheint Hilfe zu kommen. Natürlich aus der Genforschung.

 

Aber eben ein bisschen anders, als die Pharma-Industrie das gerne sehen würde:

 

Die Hilfe kommt von Vitamin D

 

Professor J.White, ein Endokrinonoge an der Universität Montreal, beschreibt soeben (27.Januar 2010) im J.Biol.Chem., dass Vitamin D zwei Gene aktiviert, nämlich

 

BETA-defensin2 sowie 
NOD2

 

beide aktiv in der Wand des Darmes. Beide bekämpfen Bakterien, die die Darmwand durchdringen wollen. Genau dieses Eindringen wird von Vitamin D verhindert.

 

Wir lernen gerade etwas über ein zweites Immunsystem an den Trennwänden im Körper (Lunge, Darm), welches das Eindringen von Erregern verhindert, bevor diese dann im Körper Entzündungen und auto-immune Prozesse anstoßen.

 

 

Kurz und gut: Vitamin D verhindert morbus Crohn, wie andere entzündliche Darmerkrankungen;

 

so Professor White und Professor Servant zu ihrer aufsehenerregenden Entdeckung.

 

 

Mein Kommentar:

 

Vitamine sind stärker als jedes Pharmapräparat.

In 10 Jahren wird diese Nachricht auch nach Deutschland dringen.

 

 

 


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